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„Landwirte und Wasserwerke kooperieren tadellos“

„Landwirte und Wasserwerke kooperieren tadellos“
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25.02.2019 − 

Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) angekündigten Vorschläge zur Verschärfung der Düngeverordnung gehen nach Auffassung von Landwirten in Nordrhein-Westfalen zu weit. Dies gelte insbesondere für die pauschale Reduzierung des Düngebedarfs um 20 Prozent, heißt es in einer Mitteilung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) von Ende Februar.

Die vorgesehenen Änderungen (EUWID 6.2019) seien „ein Generalangriff auf die Basis der Landwirtschaft in Westfalen-Lippe „Wir erleben den Versuch, die regionale Tierhaltung mit der Brechstange abzubauen“. Tatsächlich funktioniere die Kooperation zwischen der Landwirtschaft und den Wasserwerken überwiegend.

Der WLV betrachtet eine Verbesserung der Nitratwerte im Grundwasser als wichtige Aufgabe, der sich auch die Landwirtschaft zu stellen hat. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband sieht aber vor allem im geplanten Verbot der Herbstdüngung und der pauschalen Absenkung der maximal erlaubten Düngerausbringung um 20 Prozent fachlich nicht zu rechtfertigende und damit völlig überzogene Maßnahmen.

„Hier geht es erkennbar um eine Dezimierung der Tierhaltung mit der Brechstange. Dies ist politisch verantwortungslos und wird auch nicht dadurch besser, dass man es pauschal damit begründet, anders wäre der Wasserschutz nicht zu gewährleisten“. Landwirtschaft und Wasserwerke kooperierten in weiten Teilen von Westfalen-Lippe seit Jahren tadellos und nachweislich mit Erfolg. Wo es lokal Probleme gebe, müsse nachgebessert werden - dort seien weitere Einschränkungen bei der Ausbringung unvermeidlich. Dies werde auch von der Landwirtschaft mitgetragen und unterstützt.

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