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UN-Klimakonferenz: EurEau fordert entschiedenes Handeln

UN-Klimakonferenz: EurEau fordert entschiedenes Handeln
EurEau: Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen
auf Wasserver- und Abwasserentsorger
27.10.2021 − 

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow hat der europäische Wasserverband EurEau entschiedenes Handeln angemahnt. Bereits jetzt habe der Klimawandel in den meisten Teilen Europas direkte und erhebliche Auswirkungen auf Wasserver- und Abwasserentsorger, erklärte der Verband und verwies auf häufigere und intensivere Dürreperioden, Hitzewellen und Starkregenereignisse.

Der Klimawandel habe viele direkte und indirekte Auswirkungen auf die Qualität und Quantität des verfügbaren Wassers und wirke sich somit auf Wasserdienstleistungen aus. Es sei daher von großer Bedeutung, dass die Wasserversorger ihre individuelle Situation umfassend analysieren, um geeignete Anpassungsmaßnahmen zu identifizieren und die Ergebnisse in ihre Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren.

Politische Entscheidungsträger müssen für günstige Rahmenbedingungen sensibilisiert werden und diese unterstützen, forderte EurEau. Der Verband nannte in diesem Zusammenhang die Schaffung klarer Verwaltungsstrukturen, den Vorrang der Trinkwasserversorgung vor allen anderen Nutzungen, den Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung bei unsicherer Stromversorgung und die Entwicklung ganzheitlicher Strategien zur Verhinderung von Überschwemmungen und zur Vermeidung von Mischwasserüberläufen. Gleichzeitig müssten die Wasserver- und Abwasserentsorger in die Lage versetzt werden, ihren eigenen Klima-Fußabdruck im Einklang mit den europäischen Zielen zu verringern.

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