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Wasserverbund Niederrhein warnt vor Abgrabungen in Wasserschutzgebieten

Wasserverbund Niederrhein warnt vor Abgrabungen in Wasserschutzgebieten
WVN-Wasserschutzgebiete (© WVN)
10.09.2020 − 

Der Kiesabbau in Nordrhein-Westfalen könnte die Wasservorräte beeinträchtigen, falls die Landesregierung an ihren Plänen festhält, das bestehende Abgrabungsverbot in Wasserschutzgebieten aufzuheben. Das hat ein Fachgutachten bestätigt, teilte der Wasserverbund Niederrhein (WVN) mit, der Stadtwerke, Wasserversorger und Sonderkunden in der Niederrhein-Region mit Trinkwasser für rund 150.000 Menschen beliefert. „Gerade unter den Aspekten des Klimawandels wächst die Bedeutung von Trinkwasserschutzgebieten und Reservegebieten für die Trinkwassergewinnung“, betonte Thomas Oertel, Geschäftsführer des WVN. Nur sofern diese Gebiete dauerhaft vor potenziellen Gefährdungen geschützt werden, sei die Deckung des Trinkwasserbedarfes in der Region gesichert.

Der WVN verfügt eigenen Angaben zufolge mit dem Binsheimer Feld in Duisburg Baerl und dem Gindericher Feld in Wesel über zwei ausgewiesene Trinkwasserschutzgebiete. Beide Gebiete hätten Geländesenkungen durch Salz- und Kohlebergbau erfahren. Als Folge seien hier dauerhaft Wassermengen zu fördern, die nach den Zielen der Landes- und Gebietsentwicklungsplanung nachhaltig zur Sicherung der Trinkwasserversorgung am linken Niederrhein genutzt werden sollen. Während das Binsheimer Feld seit 35 Jahren zur Deckung des Trinkwasserbedarfs örtlicher Versorgungsunternehmen genutzt wird, dient das Gindericher Feld als Wasserreservegebiet. Die vergangenen Sommer hätten gezeigt, dass ausreichende und gesicherte Wasserressourcen sowie leistungsfähige Leitungsverbünde existenziell für die Lebensqualität und Wirtschaftskraft einer Region seien.

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