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Der Goldbach ist der erste von 100 „wilden Bächen“ in Hessen

Der Goldbach ist der erste von 100 „wilden Bächen“ in Hessen.
Ein Bach im Laubwald.
07.08.2020 − 

Der Goldbach in Rasdorf wird wieder oberirdisch und naturnah. „Er ist unser erster Teilnehmer im Programm '100 Wilde Bäche'. Ich freue mich heute der Gemeinde einen Förderbescheid in Höhe von 5,3 Millionen Euro übergeben zu können“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne), die im Rahmen ihrer Sommertour in Rasdorf den Bescheid an Bürgermeister Jürgen Hahn überreichte.

Auf einer Länge von 1,24 km wird der Goldbach, das ist der örtliche Name des Grüsselbaches, renaturiert. Mit Inseln, Querbänken und Störsteinen entstehe ein naturnaher und abwechslungsreicher Bachlauf. Dem artenreichen Stieleichen-Hainbuchen-Auenwald am Ufer des Goldbaches werde wieder mehr Raum gegeben. Mit der Renaturierung würden Fischwanderungen erleichtert und der Ortskern werde attraktiver. Da dem Wasser dann mehr Platz zur Verfügung stehe, werde dadurch auch der Hochwasserschutz verbessert.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie gibt vor, einen guten ökologischen Zustand von Gewässern wiederherzustellen. Rasdorf komme mit der Renaturierung diesem Ziel einen Schritt näher. Das Land Hessen unterstützt die Maßnahmen der Gemeinde Rasdorf zu 80 Prozent.

„Mit unserem Programm 100 Wilde Bäche unterstützen wir Kommunen gezielt bei ihren Renaturierungsprojekten. Für 217 Bäche wurden im letzten Jahr Bewerbungen eingereicht“, erklärte Hinz.

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