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Grundwasser-Infiltration im Hessischen Ried erreicht mit 25,8 Mio. Kubikmeter bisherigen Höchstwert

Grundwasser-Infiltration im Hessischen Ried erreicht mit 25,8 Mio. Kubikmeter bisherigen Höchstwert
Bildquelle: WHR
19.02.2018 − 

Im zurückliegenden Jahr wurde so viel Wasser für die Stabilisierung der Grundwasservorkommen im Hessischen Ried in den Untergrund versickert wie noch nie zuvor seit dem Beginn der Infiltration im Jahr 1989. Das teilte die Stadt Frankfurt am Main am Freitag vergangener Woche anlässlich der wasserwirtschaftlichen Jahresbilanz des Wasserverbands Hessisches Ried (WHR)  mit. Insgesamt sei das natürliche Grundwasservorkommen mit rund 25,8 Millionen Kubikmeter aufbereitetem Oberflächenwasser aus der Brauchwasseraufbereitungsanlage in Biebesheim ergänzt worden. Der bisherige Maximalwert von 22,3 Millionen Kubikmetern dieser Infiltration war den Angaben zufolge 2004, dem Jahr nach dem Jahrhundertsommer, erreicht worden.

Die Verantwortlichen des Verbands seien sich darin, dass es mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen, die demographische Entwicklung des Ballungsraums und den Klimawandel, unerlässlich sei, die WHR-Anlagen technisch zu optimieren und auszubauen. Der Endausbau der Infiltrationsanlage für die verbundwirksamen Wasserwerke Eschollbrücken und Pfungstadt sei dazu ein wichtiger nächster Schritt. Der Wasserverband Hessisches Ried hat die Infiltrationsanlage Lorscher Wald im Mai vergangenen Jahres in Betrieb genommen (EUWID 21.2017). Das Land Hessen hat die Anlage mit insgesamt 5,6 Millionen Euro gefördert. Für die langfristige Sicherung der Wasserversorgung in der Rhein-Main-Region wird im Wasserwerk Biebesheim Rheinwasser entnommen und zu Wasser mit Trinkwasserqualität aufbereitet. Dies soll für den Ausgleich klimatisch bedingter Schwankungen des Grundwasserspiegels sorgen und die ökologischen Verhältnisse im Hessischen Ried verbessern.

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