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Universitäten starten im Weser-Ems-Gebiet Citizen-Science-Projekt zur Nitratbelastung

Universitäten starten im Weser-Ems-Gebiet Citizen-Science-Projekt zur Nitratbelastung
© Universität Osnabrück / Elena Scholz
07.08.2019 − 

Mit einem Projekt zur nachhaltigen Wassernutzung möchten die Universitäten Osnabrück und Oldenburg die Nitrat-Thematik mit dem Citizen-Science-Ansatz verbinden. Bürgerinnen und Bürger aus dem Weser-Ems-Gebiet haben die Möglichkeit, aktiv an einem Forschungsprojekt zum Gewässerschutz der beiden Universitäten teilzunehmen, teilte die Universität Osnabrück mit.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) inhaltlich und finanziell geförderte Projekt „Schüler und Bürger forschen zusammen mit Wissenschaftlern zum Thema Stickstoffbelastung von Gewässern“ biete dabei die Möglichkeit, sich für die nachhaltige Wassernutzung einzusetzen.

Hintergrund sei, dass Insbesondere im Weser-Ems-Land die Nitrat-Belastung von Gewässern sehr hoch ist. So sollten in dem Projekt besonders gefährdete Gewässer lokalisiert werden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten dabei die Möglichkeit, sich aktiv mit der Problematik auseinanderzusetzen.

Im Einzelnen soll im ersten Teilprojekt, das von der  Universität Osnabrück betreut wird, im Oldenburger Münsterland und in den benachbarten Landkreisen Osnabrück Nord sowie dem westlichen Landkreis Emsland ab dem Sommer 2019 ein flächendeckendes Nitrat-Monitoring von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden. Anschließend sollen Ausstellungen zur Nitratthematik und -problematik entwickelt und angeboten werden.

Eigene Einflussmöglichkeiten reflektieren

Darüber hinaus werde im von der Universität Oldenburg betreuten zweiten Teilprojekt ein Experimentierset entwickelt und erprobt, das es ermöglichen soll, die Problematik einer zu hohen Stickstoffbelastung des Bodens sowie die Möglichkeiten der Nitratentfernung aus dem Trinkwasser experimentell zu erkunden sowie eigene Einflussmöglichkeiten, den Nitrateintrag zu reduzieren, zu reflektieren.

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