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WWF: Mega-Staudammprojekte in Schutzgebieten gehören auf den Prüfstand

WWF: Mega-Staudammprojekte in
Staudamm ©fotoo - stock. adobe.com
07.08.2020 − 

509 Staudämme und Wasserkraftanlagen sind derzeit in Schutzgebieten wie Nationalparks, indigenen Schutzgebieten, Naturschutzgebieten oder Ramsar-Gebieten geplant oder bereits im Bau. Über 1.240 größere Staudämme existieren dort bereits. Das berichtet der der WWF, der die Zahlen „alarmierend“ nennt; die jeweiligen Projekte gehörten auf den Prüfstand. Bei bereits bestehenden Anlagen sollten Möglichkeiten zum Rückbau geprüft werden.

Aktuell werde mitten im UNESCO-Weltnaturerbe des Selous ein Staudammprojekt vorangetrieben, so der WWF. Am Rufiji-Fluss solle ein gigantisches Wasserkraftwerk entstehen. Auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratkilometern wird dann die bisher unberührte Wildnis aus Flusswäldern, Savannen und Feuchtgebieten in einem riesigen Stausee versinken. Gleichzeitig hat die Regierung Tansanias aber einen Teil des Selous-Wildreservats einschließlich der Fläche des neuen Stausees zum Nationalpark hochgestuft. Ein Mega-Kraftwerk mitten in einem Schutzgebiet der höchsten Kategorie widerspricht internationalen Standards und nationalen Gesetzen, so der WWF.

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