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Bundesamt für Umwelt veröffentlicht „Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2020“

Bundesamt für Umwelt veröffentlicht „Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2020“
Die Schweizer Gletscher verlieren weiter an Volumen.
02.09.2021 − 

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat das „Hydrologische Jahrbuch der Schweiz 2020“ veröffentlicht. Wie in den Vorjahren liefert die Publikation einen Überblick über das hydrologische Geschehen auf nationaler Ebene und zeigt die Entwicklung der Wasserstände und Abflussmengen von Seen, Fließgewässern und Grundwasser. Zudem enthält das Jahrbuch Angaben zu Wassertemperaturen sowie zu physikalischen und chemischen Eigenschaften der wichtigsten Fließgewässer der Schweiz, teilte das BAFU in Bern mit.

Die meisten Daten der 39-seitigen Broschüre stammen aus Erhebungen des BAFU. Die Behörde stellt darin fest, dass die Jahresniederschläge im vergangenen Jahr vielerorts 80 bis 100 Prozent der Referenzperiode 1981 bis 2010 erreichten. Darüber hinaus waren die Schneehöhen im Winter 2019/2020 leicht unterdurchschnittlich. Im Sommer 2020 habe sich der Volumenverlust der Schweizer Gletscher weiter fortgesetzt, obwohl es kein Extremjahr war. Der Gletscherrückgang bleibe massiv und verändere das Bild der Alpen nachhaltig.

Zu den Abflussverhältnissen heißt es im Jahrbuch, die Jahresabflüsse in der Nord- und Nordwestschweiz hätten 2020 deutlich unter dem Durchschnitt gelegen. Im Gegensatz dazu hätten sich die Abflusswerte in einzelnen Flussgebieten im Wallis und im Engadin über dem Mittelwert der Normperiode 1981 bis 2010 bewegt. Im Jahresverlauf hätten sich hohe Wasserstände zu Jahresbeginn und im Oktober mit niedrigen Pegeln im Frühsommer abgewechselt. Diese starken Schwankungen waren auch bei den Seepegeln und insbesondere während der Hochwasserereignisse im Herbst zu beobachten, berichtet das BAFU. Die mittleren Wassertemperaturen seien besonders im Jura und im Alpenraum verbreitet hoch gewesen.

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