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Klimawandel wird sich auf Wetter und Grundwasser-Neubildung auswirken

Klimawandel wird sich auf Wetter und
Bildquelle: animaflora - stock.adobe.com
06.12.2017 − 

Der Klimawandel wird sich auf das Wetter in Deutschland und die Grundwasser-Neubildung auswirken. Das ist das Ergebnis eines von den Bundesländern initiierten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit drei Millionen Euro geförderten Projektes mit dem Titel „Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland“ (ReKliEs-De). Erstmals gibt es aktuelle belastbare Aussagen über die Bandbreite der mittleren Änderungen und der Extreme der zukünftigen Klimaentwicklung in Deutschland, teilte die Universität Hohenheim heute mit.

Bei den Niederschlägen haben die Forscher große Unterschiede zwischen den Jahreszeiten errechnet. So sollen die Niederschläge im Winter signifikant zunehmen. „Da es wärmer wird, werden im Winter die Hochdruckgebiete aus Sibirien zurückgedrängt. Stattdessen haben wir mehr atlantische Tiefdruckgebiete“, erläutert Prof. Dr. Wulfmeyer.

Das sei problematisch, da durch die höheren Temperaturen der Niederschlag im Winter vermehrt als Regen statt als Schnee vorkommt. Schnee diene aber als Speicher, der bei der Schneeschmelze im Frühjahr die Grundwasservorräte auffüllt, Regen dagegen werde rasch in die Meere abgeführt. Mit kritischen Folgen: „Wir müssen uns auf mehr Hochwasser im Winter einstellen“, warnt die Hohenheimer Projektmitarbeiterin Dr. Viktoria Mohr, „und darauf, dass die Grundwasservorräte zurückgehen.“

Im Sommer werde es dagegen trockener, es sei häufiger mit mehr Tagen in Folge ganz ohne Niederschlag zu rechnen. Besonders die Anzahl der Perioden mit mehr als 14 Tagen ohne Regen soll zunehmen.

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