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Nitrateinträge: VKU unterstützt Standpunkt der Kommission im Streit ums Düngerecht

Nitrateinträge: VKU unterstützt Standpunkt
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25.03.2019 − 

Der Verband kommunaler Unternehmen hat die Kritik der EU-Kommission an den jüngsten Änderungsvorschlägen der Bundesregierung zur Düngeverordnung begrüßt. Damit die Wasserversorger auch zukünftig einwandfreies Trinkwasser liefern könnten, sei es gut, dass die EU-Kommission mit Nachdruck darauf besteht, nitratbelastete Gebiete endlich zu sanieren (EUWID 13.2019), teilte der Verband Ende vergangener Woche mit.

Die Kommission hat in der vergangenen Woche den vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium erarbeiteten Maßnahmenkatalog (EUWID 6.2019) in einem Brief an die Bundesregierung als immer noch zu schwach kritisiert.

Wie die kommunale Wasserwirtschaft seit langem fordere, sei die Düngeverordnung so anzupassen, dass das Grundwasser als wichtigste Trinkwasserressource dauerhaft geschützt wird. dazu würden deutlich mehr Anstrengungen benötigt, um den Nitrateintrag in die Gewässer zu reduzieren.

Alle Beteiligten müssten jetzt rasch handeln und die Vorgaben aus dem EuGH-Urteil zur Nitratrichtlinie umsetzen. Ansonsten besteht die Gefahr eines weiteren juristischen Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), so der VKU. Riskiere man das, drohten Strafzahlungen in Höhe von bis zu 860.000 Euro pro Tag.

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