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NRW will neues Prognosesystem für Hochwasser an kleinen Flüssen schaffen

NRW will neues Prognosesystem für Hochwasser an kleinen Flüssen schaffen
Das Prognosesystem soll die Vorwarnzeit verlängern.
25.08.2021 − 

Als Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe soll in Nordrhein-Westfalen schnell ein neues Prognosesystem für kleine Flüsse geschaffen werden. Dadurch könne die Vorwarnzeit, die derzeit in einigen Fällen nur bei wenigen Stunden liege, verlängert werden, sagte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Montag bei einem Zwischenfazit der Landesregierung zur Flutkatastrophe. Auf drei Tage Vorwarnzeit wie beim Pegelstand des Rheins werde man aber nicht kommen.

Die vom Deutschen Wetterdienst vorhergesagten Regenmengen sollen in dem neuen System schnell in zu erwartende Pegelstände umgerechnet werden. Dafür sei es auch notwendig zu berücksichtigen, wie vollgesogen die Böden bereits sind. Beim Landesumweltamt sei ein solches System bereits seit zwei Jahren im Testbetrieb.

Nach Ansicht von Heinen-Esser muss der technische Hochwasserschutz für kleine Flüsse verbessert werden. „Dafür muss der Oberlauf den Mittel- und Unterlauf schützen“, sagte die Ministerin. Dies betreffe auch das Talsperrenmanagement. Einzelne Talsperrenbetreiber hätten im Vorfeld der Regenfälle kein Wasser ablassen wollen, weil sie wie in den Vorjahren im weiteren Verlauf des Sommers eine Trockenheit befürchtet haben. Sie habe nun sämtliche Talsperrenbetreiber eingeladen, um mit ihnen über den Hochwasserschutz zu sprechen. (dpa)

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