|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

FAU-Forscher entfernen Glyphosat mithilfe eines Magneten aus dem Wasser

FAU-Forscher entfernen Glyphosat mithilfe eines Magneten aus dem Wasser
Bildquelle: Grafik: Hyoungwon Park/FAU
07.01.2020 − 

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben eine einfache Methode entwickelt, um Glyphosat aus Wasser zu entfernen. Das Team vom Interdisziplinären Zentrum für Nanostrukturierte Filme (IZNF), vom Computer Chemistry Center (CCC) sowie vom Bayrischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) habe die chemische Struktur von Glyphosat genutzt, teilte die Hochschule mit. Diese weise eine starke Wechselwirkung zu oxidischen Oberflächen auf, um das Herbizid an magnetische Eisenoxidpartikel zu binden. Die Partikel konnten dann mithilfe eines Magneten aus dem Wasser gefiltert werden.

Im Labor habe sich gezeigt, wie leistungsfähig die Methode ist. So sei es bei unterschiedlichsten Proben gelungen, den strengen Grenzwert für Glyphosat von 0,1 Mikrogramm/Liter aus der Europäischen Trinkwasserverordnung zu unterschreiten. In vielen Fällen konnte das Glyphosat sogar so weit entfernt werden, dass es nicht mehr nachgewiesen werden konnte, berichtete die FAU. Der hohe Wirkungsgrad konnte nicht nur experimentell beobachtet werden. Durch Molekular-Dynamik-Simulationen konnte das Team ihn auch in der Theorie nachvollziehen: So wird Glyphosat gegenüber anderen im Wasser gelösten Stoffen besonders gut an die Eisenoxidpartikel gebunden. Diese vorhergesagte Selektivität ließ sich auch experimentell bestätigen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − P-bac Verfahren bietet Alternative zur chemikalienintensiven Phosphorrückgewinnung

Ruhrverband: Klimawandel ist im Einzugsgebiet der Ruhr angekommen  − vor