|  

Klimawandel wird Verfügbarkeit, Qualität und Menge des benötigten Wassers beeinträchtigen

Klimawandel wird Verfügbarkeit, Qualität und Menge des benötigten Wassers beeinträchtigen
Diesjähriges Motto: Wasser und Klimawandel
23.03.2020 − 

Der Klimawandel wird die Verfügbarkeit, Qualität und Menge des für die menschlichen Grundbedürfnisse benötigten Wassers beeinträchtigen. Dadurch würden die Grundrechte von Milliarden von Menschen auf sicheres Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen untergraben, warnt der aktuelle Weltwasserbericht, den die Unesco im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Staaten seien aufgefordert, konkretere Verpflichtungen einzugehen, um diese Herausforderung zu bewältigen, teilte die Unesco mit.

2,2 Mrd. Menschen weltweit ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser

Eine Verschlechterung der Situation würde die Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels 6, wonach der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen für alle innerhalb von zehn Jahren gewährleistet sein muss, nur behindern. 2,2 Milliarden Menschen hätten derzeit keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, und 4,2 Milliarden Menschen, das sind 55 Prozent der Weltbevölkerung, hätten keine sichere Abwasserentsorgung.

Wasserverbrauch nimmt jährlich um ein Prozent zu

Demgegenüber habe sich der Wasserverbrauch im letzten Jahrhundert versechsfacht und nehme pro Jahr um etwa ein Prozent zu, berichtete die Unesco weiter. Es werde jedoch geschätzt, dass der Klimawandel zusammen mit der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen die Situation in Ländern, die bereits jetzt unter Wasserstress leiden, noch verschärfen wird. Zudem werde er ähnliche Probleme in Gebieten verursachen, die bislang nicht schwer betroffen sind.

Schlechtes Wassermanagement wirkt sich auf Gesellschaft als Ganzes aus

Ein schlechtes Wassermanagement verstärke die Auswirkungen des Klimawandels nicht nur auf die Wasserressourcen, sondern auf die Gesellschaft als Ganzes, geht aus dem Bericht weiter hervor. Wasser müsse kein Problem, sondern könne Teil der Lösung sein, betonte Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay. So könne Wasser die Bemühungen um die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − „Trinkwasserqualität muss bei Stilllegungen aufgrund der Coronakrise erhalten werden“

DBV: Düngeverordnung muss angesichts der Corona-Krise überprüft werden  − vor