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Start für neue Gasaufbereitung auf dem Klärwerk Hamburg

Start für neue Gasaufbereitung auf dem Klärwerk Hamburg
Inbetriebnahme der GALA 2 (© Hamburg Wasser)
27.07.2020 − 

Hamburg Wasser, Hamburg Energie und Gasnetz Hamburg haben auf dem Klärwerk Hamburg zwei neue Anlagen zur Aufbereitung und Einspeisung von Biogas in Betrieb genommen. Damit wird die bisherige Aufbereitungskapazität von Hamburg Wasser um knapp das Dreifache gesteigert. Die maximale Einspeisemenge des erneuerbaren Gases im Hamburger Gasnetz erhöhe sich auf stündlich bis zu 1.350 Kubikmeter, teilte Hamburg Wasser mit. Durch die Anlagen würden 12.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart.

Faulgasnutzung seit 60 Jahren

Seit 60 Jahren wird Energie aus dem Abwasser der Stadt gewonnen. Hamburg Wasser nutzt dabei Faulgas aus den Faultürmen des Klärwerks Hamburg. Dort entstehen täglich rund 100.000 m³ Faulgas. Der Abwasserentsorger setzt dabei ein deutschlandweit einmaliges Konzept um: Das Faulgas wird nicht nur zur elektrischen Eigenversorgung des Klärwerks genutzt, sondern auch für die Einspeisung ins städtische Netz aufbereitet und veredelt. Die erste Gasaufbereitungsanlage (GALA 1) hat Hamburg Wasser nach eigenen Angaben bereits 2011 in Betrieb genommen.

Neue Anlage liefert bis zu 1.000 m³/h

Während die GALA 1 stündlich 350 Kubikmeter produziert, liefert die neue Anlage GALA 2 bis zu 1.000 Kubikmeter pro Stunde zur Einspeisung ins städtische Netz, führte der Abwasserentsorger weiter aus. Gasnetz Hamburg habe dafür eine zweite und deutlich leistungsfähigere Einspeiseanlage gebaut. Die Anlage messe den Energiegehalt des eingehenden Bio-Methans und passe Druck und Brennwert an. So entstehe ein erneuerbares Gas, das in seinen Eigenschaften denen von Erdgas entspricht.

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