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Wasserwirtschaftsamt München baut bei Inkofen einen Absturz zur Sohlgleite um

Durchgängigkeit der Amper: Wasserwirtschaftsamt München baut bei Inkofen einen Absturz zur Sohlgleite um.
Quelle: Wasserwirtschaftsamt München.
12.10.2020 − 

Bei Inkofen hat die Flussmeisterstelle Freising jetzt einen Absturz in eine Sohlgleite umgebaut. Damit sei ein weiterer Schritt in Richtung Durchgängigkeit der Amper getan, berichtet das Wasserwirtschaftsamt München in einer Mitteilung.

Demnach haben die Wasserbauer der Flussmeisterstelle den Höhensprung beim Absturz durch viele kleine Treppen ersetzt. Jetzt sei der Bereich für Fische und andere Wasserlebewesen wieder passierbar. Zugleich wurde eine tiefe Wasserzone, ein sogenannter Kolk, gesichert, der ein wichtiger Lebensraum für viele Fischarten sei.

Nicht nur Fische und Kleinlebewesen könnten sich nun wieder frei im Gewässer bewegen, auch das Geschiebe, das im Flusslauf für den naturnahen Aufbau der Gewässersohle wichtig sei, werde nicht mehr zurückgehalten. Dadurch werde ein intaktes Kieslückensystem gebildet. Dieses sei unverzichtbarer Lebensraum für die vielen kleinen Flussbewohner wie Larven und Krebstiere. Vor allem brauchten es die Fische, die den Kies als Laichplatz nutzen.

Der umfangreiche Steinverbau, besonders in den Uferbereichen, war den Angaben zufolge wegen der jetzt deutlich verlängerten Gleite aus Stabilitätsgründen notwendig. Aber schon im nächsten Sommer werde sich die Natur die jetzt noch offenliegenden Bereiche durch natürliche Sukzession zurückholen.

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