Steffi Lemke wirbt für das Konzept der Schwammstadt

Kommunen haben wichtige Rolle bei der raumbezogenen Planung

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat auf einer Forschungskonferenz im Umweltbundesamt (UBA) in Dessau für das Konzept der Schwammstadt geworben. An den Veränderungen im Wasserkreislauf werden die Folgen der Klimakrise besonders deutlich. Besonders in Städten werden Hitzewellen immer mehr zur Gesundheitsbelastung, vor allem für ältere Menschen, Kinder und Kranke. Und diese Hitzewellen nehmen laut einem Redenentwurf von Lemke zu, aber auch das Stadtgrün und die grünen Erholungsoasen leiden durch die lang anhaltende Trockenheit und die zunehmende Hitze. Die Anzahl von Straßenbäumen nimmt ab, obwohl das Gegenteil der Fall sein müsste, denn sie spenden Schatten und kühlen ihre Umgebung.

Um all dem entgegen zu wirken, um das wertvolle und unersetzliche Wasser zu schützen, seien Vorsorge gegen Klimaschäden, Klimaanpassung, Klimaschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen so wichtig. „Es geht um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, unserer Sicherheit und unseres Wohlstands. Es geht um ein gutes Leben in der Zukunft. Und genau darum geht es beim Konzept der Schwammstadt“, so Lemke.

Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz soll die Rahmenbedingungen für ein naturnahes Grünflächenmanagement verbessern, klimarobuste Stadtbäume oder die Neubegrünung urbaner Wälder fördern. Das Leitbild der wassersensiblen Stadt soll in diesem Rahmen weiterentwickelt und umgesetzt werden. Ein wichtiges Hindernis sei hier die fortschreitende Versiegelung der Böden. Sie mache Böden undurchlässig und beeinträchtigt damit die Versickerung von Regenwasser und die Grundwasserbildung....

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