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Sachsen-Anhalt: 1,2 Mio. Euro an Hilfen wegen gestiegener Abwassergebühren

Sachsen-Anhalt: 1,2 Mio. Euro an Hilfen wegen gestiegener Abwassergebühren
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12.02.2019 − 

Sachsen-Anhalt unterstützt Verbandsgemeinden im Burgenlandkreis mit mehr als 1,2 Millionen Euro, weil diese mit der Finanzierung ihrer Abwassergebühren alleine überlastet sind. Wie das Landesfinanzministerium mitteilte, entstand die außergewöhnliche Belastung infolge der Schließung der Burgenlandkäserei in Bad Bibra – einer der größten Abwasserverursacher des Abwasserzweckverband (AZV) Unstrut-Finne.

Die Verbandsgemeinde An der Finne hat den Angaben zufolge eine Bedarfszuweisung von 481.727 Euro und die Verbandsgemeinde Unstruttal 736.523 Euro erhalten. Die entsprechenden Bescheide hat Finanzminister André Schröder (CDU) in Freyburg im Burgenlandkreis übergeben.

„Durch die – von den Gemeinden unverschuldete – Schließung der Burgenlandkäserei in Bad Bibra fiel für den Abwasserzweckverband Unstrut-Finne einer der größten Abwasserverursacher weg. Infolge dessen sind die Kläranlagen des AZV nicht mehr vollständig ausgelastet, was zu Steigerung der Gebühren- und Umlagezahlungen führt. Einen Teil der angestiegenen Gebühren übernehmen die Kommunen, um die Bürger nicht übermäßig zu belasten. Die Gemeinden und Bürger können dafür nichts, deshalb helfen wir hier“, so Schröder. Die Bedarfszuweisungen müssen laut Minister nicht zurückgezahlt werden.

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